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    Jagen, sammeln, sesshaft werden von Foster, Charles

    Charles Foster, Tierarzt und Anwalt aus Grossbritanien, hat ein Faible für unkonventionelle Experimente. Für sein vorletztes Buch hat er versucht, als Dachs, Otter, Fuchs, Rothirsch und Mauersegler zu leben. Nun ist er mit seinem Sohn losgezogen, um zu ergründen, wie das Leben unserer Vorfahren im Jungpaläoloithikum, im Nelolithikum und während der Aufklärung gewesen sein könnte. Wirklich spannend fand ich seine philosophischen Gedankengänge, die ihn während den Aufenthalten in der Vergangenheit beschäftigt und zu den grossen Sinnfragen des bewussten Lebens geführt haben. (Lesetipp Thomas Conzett)

    Spannender Selbstversuch und faszinierende Zeitreise in die Vergangenheit - »Überwältigend!« The Observer Leben wie unsere Vorfahren: Charles Foster, vielgereister Abenteurer und Philosoph, will ergründen, was es bedeutet, Mensch zu sein. Dazu lässt er sich auf ein außergewöhnliches Experiment ein und erprobt drei Phasen der Menschwerdung. Er beginnt seinen Selbstversuch zusammen mit seinem Sohn in einem Wald in Derbyshire, wo er in die Welt der Jäger und Sammler eintaucht, die untrennbar mit der nicht-menschlichen Welt verknüpft war. Die beiden bauen sich einen Unterschlupf, jagen und schärfen ihre Sinne; machen körperliche, mentale und spirituelle Erfahrungen. Fosters Zeitreise führt ihn dann zu den Anfängen der Sesshaftigkeit: zu den ersten Siedlern, die Tiere zähmten, Pflanzen züchteten und deren Lebensweise zunehmend durch feste Bauten, Mauern, Zäune und eine wachsende Entfremdung von der Natur bestimmt wurde. Und schließlich in die Aufklärung, in der rationales Denken regierte, die Dinge ihre Seele verloren hatten und Mensch und Natur komplett voneinander getrennt existierten. »Ein wunderbares, wildes, spektakuläres Buch. Wenn man es gelesen hat, fühlt man sich noch mal mehr als Mensch.« Literary Review Dieses exzentrische Experiment, erhellend und witzig zugleich, führt in Moore und Bauernhöfe, Flechtwerkhütten, Schlachthöfe und Höhlen, an Strände, in mittelalterliche Speisesäle, zu verlassenen Städten des Nahen Ostens und Schamanen-Karawanen. Fosters Naturbeschreibungen, sein detailliertes anthropologisches und historisches Wissen und seine philosophischen Gedankengänge erhellen, regen zum Nachdenken an und werfen existenzielle Fragen auf. - Eine experimentelle und spannende Reise in die Vergangenheit: durch 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte. Das Buch wurde schon vor Erscheinen ausgezeichnet als »A New Statesman Essential Non-Fiction Book 2021«. »Foster ist ein fantastischer Autor und ein fesselnder Begleiter bei der Lektüre dieses außergewöhnlichen, total verrückten Buchs.« The Observer »Kontrovers und dennoch absolut einleuchtend« Nature»Das Buch ist irre und grandios, die Sprache wird mitnichten zerstört, sondern findet an ihren Grenzen schönste Ausformungen und schwingt sich poetisch auf. Sie ist bildreich und funkelt besonders dort, wo sie die Bereiche des Materialismus verlässt und die des Unerklärlichen und Unaussprechbaren beginnen.«

    Fr. 33.90
    Artikelnummer: 978-3-89029-553-4
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