schliessen
(0) Artikel im Warenkorb
Sie haben keine Artikel im Korb.
Katalog
    Filters
    Voreinstellungen
    Suchen

    Ein simpler Eingriff von Inokai, Yael

    Ein neuartiger Eingriff soll Frauen von ihren psychischen Leiden befreien. Doch ist das menschenwürdig? Eine Geschichte von Emanzipation, Liebe und Empathie. Meret ist Krankenschwester. Die Klinik ist ihr Zuhause, ihre Uniform trägt sie mit Stolz, schließlich kennt die Menschen in ihrem Leiden niemand so gut wie sie. Bis eines Tages ein neuartiger Eingriff entwickelt wird, der vor allem Frauen von psychischen Leiden befreien soll. Die Nachwirkungen des Eingriffs können schmerzhaft sein, aber danach fängt die Heilung an. Daran hält Meret fest, auch wenn ihr langsam erste Zweifel kommen. "Ein simpler Eingriff" ist nicht nur die Geschichte einer jungen Frau, die in einer Welt starrer Hierarchien und entmenschlichter Patientinnen ihren Glauben an die Macht der Medizin verliert. Es ist auch die intensive Heraufbeschwörung einer Liebe mit ganz eigenen Gesetzen. Denn Meret verliebt sich in eine andere Krankenschwester. Und überschreitet damit eine unsichtbare Grenze."'Ein simpler Eingriff' gewinnt seine Kraft aus dem Unausgesprochenen, dem Indirekten. ? Schon im medizinhistorischen Strang ihres Romans erzählt Inokai mit grosser psychologischer Klugheit und in poetisch verdichteten Bildern von den tiefen Ambivalenzen der Empathie, von der Überwindung sozialer Herkunftsgrenzen, von einem patriarchalen System und Gewalt, verkörpert durch Ärzte- und Väterfiguren. Zugleich ist 'Ein simpler Eingriff' ein Text, der die Belastungen und Härten der Care-Arbeit ebenso in sprechende Szenen fasst wie die Frage, was es heissen kann, Patientin zu sein. ? Dennoch liegt der Kern des Romans ganz woanders: in der Liebesgeschichte. ? Leise, formbewusst und grandios." Daniel Graf, Republik, 15.02.2022 "So konkret Yael Inokai in ihrer feinen, pointierten Sprache die Kämpfe und die Nähe ihrer Figuren schildert, so unkonkret bleibt sie, was das Drumherum betrifft - die kleine Stadt ist namenlos, in welchem Jahr genau die Geschichte spielt, bleibt ebenso unklar. Diese Mischung macht den literarischen Reiz mit aus, verdichtet das Kammerspielartige, das das Krankenhaus als abgeschlossener Kosmos mit eigenen Regeln bereits in sich trägt. ... Fern oder befremdlich wirkt ihre Welt nicht, sie findet sich in hochaktuellen Debatten um Machtstrukturen, Emanzipation und Aufbegehren gegen gesellschaftliche Konventionen wieder." Lara Sielmann, Deutschlandfunk Kultur, 21.02.2022 "'Ein simpler Eingriff' schenkt uns etwas, das wir vermisst, haben, ohne es zu wissen, und von dem wir uns erstaunt fragen, warum es das nicht schon vorher gegeben hat: die Pflegerin als literarische Figur. ... dieses Buch ist auch eine Liebesgeschichte. Inokai erzählt zart und genau vom Magnetfeld der Anziehung, von unerwarteter Nähe und einer manchmal schmerzhaften Zuneigung zweier Menschen." Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 27.02.2022 "200 Seiten flirrende Anspannung! Aber wie die Tonalität des Titels 'Ein simpler Eingriff' schon andeutet: Es ist kein Thriller. Sondern hier beherrscht eine Autorin die bewundernswerte Kunst, ein zeitgenössisches, hoch emotionales Skandalthema literarisch dezent und mit ambivalenten Figuren zu entwickeln. Das Düstere wird hier gespenstisch zart serviert. ... eine beklemmende Mentalitätsstudie einer autoritären Gesellschaft." Hansruedi Kugler, Aargauer Zeitung, 19.02.2022 "Ihr neuer Roman setzt noch einen drauf und geht tief unter die Haut! [?] 'Ein simpler Eingriff' ist die Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau in den Machtstrukturen der Gesellschaft, der Tradition, der Geschichte. Der jungen Autorin ist ein ausserordentlicher Roman gelungen, etwas ganz Eigenes. Nicht zuletzt in einer Sprache, die wie die seltsame Geschichte aus seltsam unaufgeregte Weise von den grossen Regungen des Lebens erzählt." Gallus Frei-Tomic, literaturblatt.ch, 10.03.2022
    Fr. 31.90
    Artikelnummer: 978-3-446-27231-6
    Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
    • Nur registrierte Benutzer können Rezensionen verfassen
    • Schlecht
    • Sehr gut
    Benutzer, die diesen Artikel gekauft haben, haben auch gekauft

    Serge

    Fr. 31.90
    Ein geistreiches, subtiles, humorvolles Familienportrait! Wunderbar charmant. Bernadette Reber